the Legends of Zelda
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Fanfiction Sara
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The Legend of Zelda: Dark Hero
Kapitel 1: Kapitulation
Es dämmerte bereits in Hyrulestadt. Dunkle Wolken zogen auf und sagten bereits großes Unheil voraus. Der Geruch von vergammelten Fleisch und Blut lag in der Luft. In der weite war ein leises Stampfen zu hören und ein uraltes Todeshorn stieß einen dunklen Ton hervor. Kobolde, Mutanten, Fledermäuse so groß wie Drachen und noch viel mehr unbeschreiblich verformte Gestalten die sich dem Heer anschlossen als wäre es ihre Pflicht es zu tun, bahnten sich langsam einen Weg zum Schloss, dass sich mitten im riesigen Reich von Hyrule befand.
An der Spitze des teuflischen Heers ritt der dunkle Lord. Von seinen Untergebenen wurde er Lord Ganondorf genannt. Seine Haut war braun gebrannt da er zuvor in einer Wüste sein Leben verbrachte. Sein rotes gewelltes Haar hing ihm bis auf die Schultern. Ein dunkler Edelstein schmuckte die Stirn des Lords. Seine blutroten Augen leuchteten auf als der riesige Keiler auf dem er saß stehen blieb. Riesengroße Mauern streckten sich vor ihm in die Höhe. Sein wildes Heer wartete auf ein Signal. Der Anführer hob seine Hand und schwenkte sie kurz. Die Monster verstanden was er meinte und umzingelten sofort die Mauern des Schlosses. Nun waretete das Heer nur noch auf das zweite Ertönen des Todeshorns. Es wurde still und es war nur noch das Rasseln der Blätter im Wind zu hören.
Die Gänge im Schloss waren fast leer. Nur noch einige Ritter standen auf den Wachposten. Die meisten von ihnen hatten bereits den Körper gegen die Wand gelehnt und hielten die Augen geschlossen. Inzwischen war der Vollmond bereits in seiner vollen Pracht am Sternenhimmel zu sehen. Hinter einer der vielen Türen des Schlosses befand sich das Zimmer des Könikgs. Die junge Prinzessin saß neben dem Bett ihres Vaters und druckte seine Hand. Sie war nass vom Schweiß. Der König war schwer krank und hatte nicht mehr viele Tage zu leben. Doch als der König anfangen wollte seiner Tochter etwas zu erzählen ertönte ein weiteres Mal der schreckliche Ton des Todeshornes. Tausende brennende Pfeile flogen durchs Fenster. Der Teppich der an der Wand hing gong sofort in Flammen auf. Aus den Flammen erschien plötzlich der dunkle Lord Ganondorf. Er ging langsam auf das Bett des totkranken Königs zu. Der König sah in erschrocken an. „Wie ….?“-„Erbärmlich!“, sagte Ganondorf mit einem bösen lächeln auf dem Gesicht. Er musterte den König und zog sein Schwert. „ Und sowas soll der König sein? Das ich nicht lache!“ Ganondorf lachte spöttisch, dann stieß er dem König das Schwert ins Herz und schlug ihm schlussendlich den Kopf ab. Das Blut spritzte in alle Richtungen. Zelda starrte den Mörder ihres Vaters entsetzt an. Ganondorf starrte das Gesicht des Königs lächelnd an und nahm ihm die Krone ab und setzte sie sich selbst auf. Die Krone rutschte über sein rechtes Auge. Er leckte sich die blutverschmierten Lippen. Die Prinzessin fing an zu weinen und die Tränen verwischten das Blut auf ihrem Gesicht. „Oh! Das tut mir aber Leid“, entschuldigte sich Ganondorf, „So ein hübsches Gesicht… so besudelt. Hahahahaha!“ –„Sie Schuft!! Wie konnten Sie meinem Vater so etwas antun?!!“, schrie die Prinzessin. Sie stieß ihm einen Dolch in die Bust…doch nichts passierte. „Ich bin schon längst kein lebender Mann mehr… Sie haben mich wohl zu oft ins Nichts verbannt eure Hoheit!“, lachte Ganondorf. Die Prinzessin lief zum Fenster und schaute hinunter. Das Zimmer befand sich im höchsten Turm des Schlosses. Sie konnte einfach nicht springen aber sie hatte keine andere Wahl. Was sollte sie denn sonst tun? Sie stieg mit einem Fuß aufs Fensterbrett… doch da packte Ganondorf die Schutzlose Prinzessin. „Du willst springen? Na dann lass mich dir helfen…“, sagte er mit einem spöttischen lächeln. Er hob sie mit nur einer Hand hoch und hielt sie aus dem Fenster. Unter ihr war nun ein Meer aus Flammen. Schreie ertönten aus allen Ecken der Stadt. Kinder suchten weinend nach ihren Eltern die wahrscheinlich schon irgendwo tod in einer Sackgasse lagen. Die Monster hatten die Stadt in ein dunkles Loch voller Elend und Leid verwandelt. Ganondorf lächelte und fragte: „ Nun was sagen Sie? Tod? Oder Kapitulation?“ Die Prinzessin schaute auf die Flammen. „Ich kapituliere…..“, sagte sie. Doch Ganondorf lachte nur über ihre Schwäche, musterte sie noch ein letztes mal und ließ ihren Arm los. Die Prinzessin viel in die Tiefe.
Die Hylianer mussten sich ins Gerudotal zurückziehen…ohne ihre Prinzessin. Die Häuser im Tal standen alle leer. Der Fluss wurde von einer tiefen Schlucht heruntergezogen. Das Wasser sah unerreichbar aus. Es war still als die Hylianer im Tal ankamen. Kein Wind bließ und die Aasgeier flogen über das ganze Gerudotal um sich irgendwann auf eine trockene, kalte Leiche herabzustürzen. Die Sonne schien, denn die Hylianer hatten die ganze Nacht gebraucht um herzukommen. Doch als sie weiter ins Tal hineingingen und die Mitte des Dorfes erreichten waren sie alle sehr erschrocken sie dort vorzufinden. Vor ihnen stand ihre Prinzessin zusammen mit einem vermummten Gerudo. Es war schwer zu erkennen ob der Gerudo ein Junge oder ein Mädchen war. Er trug aber eine tiefe, weiße Brandnarbe in Form eines Halbmondes auf der Stirn. Die Prinzessin begann: „Schön dass der größte Teil des Volkes es bis hierher geschafft haben…Bitte…wir wollen, dass ich euch fühlt wie Zuhause…“ Dies war das Schicksal der Hylianer. Ein neues Leben begann für die Hylianer… weit entfernt von der Stadt Hyrule… im vergessenen Tal der Gerudos.
Weit entfernt vom Gerudotal befand sich das kleine Dorf Konoe. Hier lebten nicht sehr viele Elfen. In dem Dorf bauten sie viele Erdbeeren an.Dafür war das kleine Dorf auch sehr berühmt. Der Fluss Kohaku bahnte sich schon seit Jahrhunderten einen Weg durch die Felder. Kleine Hütten und Bauernhöfe standen am Rand der Wälder die Konoe umgaben. Efeu kletterte sich an jeder Hütte empor. Viele Dächer waren schon mit dem schönen Unkraut geschmückt. Und mitten in den Feldern stenden viele Windmühlen in verschiedenen Größen. Die riesigen Grashalme streiften Links dunkelblondes Haar. Er schlief mal wieder in einem der vielen Felder. Er war ein sehr hilfsbereiter Junge und half den Bewohnern im Dorf bei jeder Art von Problemen. War eine Katze in der Krone eines Baumes gefangen holte er sie wieder runter oder wenn eine Windmühle mal wieder nicht ging half er den Mechanikern sie zu reparieren. Doch jetzt ruhte er sich aus und träumte. Es brannte. Es war die Hauptstadt von Hyrule. Er sah empor und sah ein Mädchen dass die Prinzessin zu sein schien. Diesen Traum hatte er nun schon zum zweiten Mal. Neben ihm stand ein Kind und schaute ebenfalls nach oben. Link kannte das Kind irgendwo her. Es hatte spitze Ohren so wie er, doch seine Haut war viel heller als seine. Sie war weiß mit einem leichten blauen Ton. Es hatte hellrote Augen. Eins davon war von seinen Haaren verdeckt worden unter dem anderen war ein Mal. Es trug eine komische, dunkellilane Mütze. „Dieser Mann will sie töten…er ist böse!“, sagte der kleine Junge. Seine langen weißen Haare wehen im Wind. Hinter ihnen tauchte ein Keiler auf und rannte auf sie zu. Der Junge machte eine komische Handbewegung und schleuderte das Fuere dem Vieh entgegen. Das Tier schrie auf und rannte weg. Link fragte sich wie er das gemacht hatte. Doch plötzlich schrie jemand und Link wandte seinen Blick wieder Schnell dem hoch gelegenem Fenster des Turmes zu. Die Prinzessin sturzte mit einer schrecklicher Geschwindigkeit auf den Boden zu. Link rannte und stellte sich an den Platz wo er vermutete dass sie fallen würde. Er streckte seine Arme weiter in die Luft. Mit einem dumpfen Knall viel er mit der Prinzessin in den Armen zu Boden. Sie öffnete die Augen und sah ihren Retter mit großen Augen an. Wahrscheinlich hatte sie nicht erwartet gerettet zu werden. Link sah nochmals empor. Er sah einen Mann. Er war ein Gerudo. Als er den jungen Link sah verzog sich sein bisher frohes Gesicht zu einer bösen Miene. Link wusste dass er etwas getan hat, das in den Augen dieses Mannes falsch war. Doch plötzlich riss ihn eine liebliche Stimme aus seinen Gedanken. „Danke dass Sie mich gerettet haben dunkler Held. Ich möchte dass Sie ins Gerudotal kommen dann kann ich Ihnen alles erzählen was hier gerade vor sich geht.“ Sie wandte sich zum Jungen der noch immer an Links Seite stand. Sie schien ihn auch irgendwo her zu erkennen. „Würdest du bitte die Leute benachrichtigen. Sie müssen alle ins Gerudotal kommen. Sag ihnen es sei momentan der sicherste Ort.“ Der Junge nickte, warf noch einen letzten Blick auf Link und verschwand in den Flammen. Link fragte sich ob das kein gefährlicher Auftrag für ein Kind sei, doch Zelda schien ihm zu vertrauen. Sie wandte sich zu Link und drückte ihm etwas in die Hand. Es war ein Talisman. Sie sagte: „Pass gut auf dich auf Link, Held der Finsternis. Dies wird dich vor ihm beschützen.“ Sie sah den Talisman und dann hoch zum Fenster aus dem sie eben gefallen war. Sie musterte noch einmal das Gesicht des Mannes, der Link noch immer spöttisch anstarrte. Es war fast so als wäre die Zeit stehen geblieben, denn der Mann rührte sich kein bisschen.
Der Himmel war blau. Link war aus seinem Traum erwacht. Doch denselben Traum hatte er auch schon in der letzten Nacht. Er konnte es sich nicht erklären wieso er nach dem Erwachen den Talisman aus seinem Traum in der Hand hatte. Doch heute wollte er seinen Großvater aufsuchen. Sein Großvater war der Älteste des Dorfes Konoe und ist auch der Klügste und Weiseste im Dorf. Sein Name war Aren und er war von hylianischer Abstammung. Doch vor vielen Jahren floh er mit seiner Tochter Akanari. Sie war Links Mutter und starb nach der Geburt ihres Sohnes. Sie lebte nur fünf Tage im Dorf. Aren hatte Link großgezogen, schließlich war er sein Enkelsohn. Aren hatte für jede Frage eine Antwort. Und Link hatte immer fragen an ihm. Er machte sich auf den Weg zum Haus seines Großvaters doch plötzlich kam Manah auf ihn zugerannt und sprang sofort um seinen Hals. „Hallo Link!“, begrüßte sie ihn, „Na wohin verschlägt es dich dieses Mal?“- „ Ich geh nur mal meinen Großvater besuchen…ich muss ihn etwas fragen.“-„Ich war auch grad da! Er ist nicht daheim“ Link seuftzte. Das einzige Problem war, das Aren nie da ist wenn man ihn braucht. Link starrte den Talisman an den er mit einer Schnur um seinen Hals gebunden hatte. Plötzlich schlug Manah vor: „Wie wärs wenn wir Mal dein Pferd versorgen würden?“ Link nickte, also gingen sie einen etwas steileren Hügel empor. Auf der Spitze des Hügels war eine kleine Lichtung. Link und Manah hatten dort vor einigen Jahren einen Stall für sein Pferd Epona gebaut. Das Pferd wieherte glücklich als es die Beiden kommen sah. Link streichelte ihren Kopf. Manah kam gerade mit einem dicken Haufen Stroh in den Armen. Manah hatte immer ein nettes Lächeln auf dem Gesicht, auch wenn die Vollwaise eine schlechte Zeit hinter sich hatte. Ihr platinblondes Haar war voller Strohhalme. Ihre hellblauen Augen musterten den jungen Link neugierig als er ihr Haar von den Strohhalmen befreiite und es glatt strich. Sie wusste dass er die Unordnung auf seine Art hasste. Sie fand ihn schon immer irgendwie ein bisschen perfektionistisch, doch sie wusste genau dass sie damit im Recht war. Link hörte ein Schnarchen und er starrte hinter die Stalltür. Es war Aren und er schien in der letzten Nacht mal wieder zu viel getrunken zu haben. Link fand es schlimm wenn er es tat, denn er wusste, dass der Alkohol Aren irgendwann umbringen würde. Link schüttete eiskaltes Wasser über den halbkahlen Kopf seines Großvaters und sagte: „Zeit zum aufstehen alter Mann.“ Der Älteste starrte Link erschrocken an. „Ach du bist es Junge!“ Er lachte und schüttelte kurz den Kopf. Sein Bart hing bis zu seinem Bauch herunter und sein Schnurrbart war fast genauso lang. Leberflecken waren auf seinem kahlen Kopf sichtbar. Er schien eben nachzudenken und nahm dann seine Pfeife aus einer der Taschen die seinen Mantel verzierten. „Ich habe gehört das du mich suchst Junge“, sagte Aren mit einem Lächeln auf dem Gesicht,„Der Wind hat mir bereits alles erzählt.“ Arens Gesicht verschwand kurz hinter einer dichten Rauchwolke. „Die Prinzessin hat also kapituliert…“ Link sah seinen Großvater erschrocken an, während sich Manah um Epona kümmerte, weil sie nichts von all dem verstand. „Aber…davon hat sie mir nichts gesagt!!“, schrie Link. „Ich hatte so einen Mann gesehen!!“ Aren kratzte sich kurz die Stirn, zupfte dann seinen Schnurrbart, räusperte sich und flüsterte: „Ganondorf! Er ist nun im Besitz von Hyrule. Er will das Triforce. Du musst unbedingt zu Zelda…am besten sofort! Nimm das Schwert und das Schild. Und das Wasser musst du auch noch mitnehmen damit du auf deiner Reise nicht verdurstest!“ Aren drückte Link ein Schwert, ein Schild und einige Lederbeutel voll Wasser in die Hände. „ Ah ja und das auch noch!“ Link bekam eine viereckige kleine Küste, die in einem Schal verpackt war. Es waren einige Erdbeeren. Link bedankte sich bei seinem Großvater und verabschiedete sich von ihm und Manah. Link stieg auf Epona. Er war schon etwas weiter geritten als Manah noch hinterherlief und rief: „Link warte doch!!“ Link brachte Epona zum stehen und wartete auf sie. Neben ihm blieb Manah zum stehen. Sie reichte ihm ein paar Kleider und sagte: „Das Gewand ist von meinem Vater … wenn du es trägst wird es dir vielleicht Glück bringen.“ Link sah den Umhang an. „Und was ist mit dem Umhang?“-„Ein Geschenk von mir…“ Sie errötete, riss Link vom Pferd und gab ihm einen Kuss auf seine Wange. Link lächelte kurz freundlich und stieg dann wieder auf sein Pferd. „Dankeschön!“, sagte er ohne sie anzusehen und ritt den Hang hinunter.
Ende Kapitel1: Kapitulation
Kapitel 2: Treffen
 
 
Es war schwierig um vom Dorf Konoe bis zum Gerudotal zu kommen. Es war ein Weg, der durch riesige Bergketten führte. Man musste durch Sümpfe waten und durch Felder gehen die nur so voller blutrünstiger Monster waren. Ein Wolf wartete darauf das Link einen Moment stehen bleiben würde um einen Schluck Wasser zu trinken. Link blieb stehen. Er spürte die Präsenz der Monster und der abgemagerten Wolfe, dessen Atem deutlich zu spüren war. Plötzlich sprangen ein dutzend Monster auf ihn zu. Einen Moment lang blieb es still, doch dann heulte bereits einer der Wölfe und lag in zwei Teile gespalten auf dem Boden. Die anderen sahen den toten an liefen dann alle auf ihn zu und stritten sich um die Eingeweide und Körperteile des toten Wolfes. Link ging weiter. Epona hatte er bereits nachdem er das Dorf Konoe verlassen hatte wieder zurückkehren lassen.Das nächste Hinderniss war die riesige Brücke die über eine sehr Tife Schlucht führte. Die Schlucht wurde die Schlucht der Götter genannt. Sie spaltete das ganze Land in zwei Teile und wurde der Legende nach von den Göttern geschaffen. Bloß die Brücke, die von den Menschen gebaut wurde musste immer wieder repariert werden. Riesige Blöcke fielen immer wieder in die Tiefe. Man konnte sich nie erklären wieso die Blöcke sich von der Brücke lösten. Manche behaupten es seien die Götter die nicht wollten, dass die beiden Teile Hyrules miteinander verbunden sind. Link begann über die Löcher in der Brücke zu springen. Es war anstrengend, denn jedes Loch war bestimmt einige Meter groß. Es würde immer wärmer. Jeder einzelne Meter zum Tal wurde eine Qual. Schweißperlen liefen an Links Gesicht herunter. Seine Schritte wurden immer langsamer. Seine Füße waren für ihn inzwischen so schwer wie Blei geworden. Durch die Hitze verschwamm die ganze Landschaft vor seinen Augen. Es schien als ob es dunkel werden würde. Link viel zu Boden. Er sah einen Fluss. Es war der Fluss Kohaku der sich durch die Felder schlängelte. Link träumte wieder. Es war aber kein gewöhnlicher Traum. Er stand auf und sah sich um. Die Windmühlen waren zerstört worden. Über den Türen der Hütten waren Sätze mit Blut geschrieben worden. „Und die Götter versuchten die Finsternis zu bezwingen…“ An der nächsten Hütte stand: „Doch sie waren zu schwach…die Dunkelheit hatte das heilige Licht verschlungen…“ Das heilige Licht. Sie meinten das Triforce. Sie waren auf der Suche nach dem Triforce. Link starrte auf seine Hand. Ein Dreieck das in vier kleinere Dreiecke geteilt war. Eines davon war sichtbarer als die anderen. Das Force des Mutes… Link trägt es schon immer, er wusste aber nicht wie lange schon. Vor ihm stand wieder der kleine Junge den er in seinem letzten Traum gesehen hatte. Seine Hände waren in einem Verband gebunden worden. Er musterte Link einen Moment und erkannte ihn Schlussendlich. „Lange nicht gesehen“, sagte er mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Dann wurde aus seinem glücklichen Gesicht ein düsteres und trauriges. Er schaute Weg, in die Richtung wo Aren Haus stand. Es lag nur noch in Trümmern. Link war schon klar was der Junge versuchte ihm zu sagen. „Er ist tot nicht wahr?“, fragte er. Der Junge nickte. „ Das Schicksal hat ihn eingeholt.“-„Wann ist das passiert?“ der Junge schnappte tief Luft, dachte kurz nach und begann dann wieder: „Nachdem du gegangen warst… sie sind auf der Suche nach dem was du in dir trägst“ Link starrte ein weiteres Mal auf seine Hand. „Er will das Triforce. Er will sich den Wunsch erfüllen der Herrscher über alles zu sein.“ Link sah sich um. Überall waren Leichen. Es waren seine Freunde, die alle getötet worden sind. Und zwischen all den Leichen tanzte ein junges Mädchen in seinem Alter. Es war die Prinzessin. Um ihr herum flogen helle Lichter in verschiedenen Farben. Link erwachte. Er lag in einem fremden Bett, in einem fremden Haus. Neben ihm saß ein Gerudo mit einem Halbmond auf der Stirn. „Morgen! Na gut geschlafen?“ Der Gerudo hatte eine dunklere Stimme aber nicht dunkel genug um die eines Jungen zu sein. Link richtete sich auf und das Mädchen streckte  ihm seine Hand entgegen und sagte freundlich: „ Ich bin Sumi.“-„ Wo bin ich?“ Link achtete nicht auf das was das Mädchen sagte denn plötzlich sah er Zelda die vor seinem Bett auf die Knie ging. „Danke dass Sie gekommen sind…“ Zelda lächelte als Link sich erschrocken aufrichtete. „Wieso denn so erschrocken?“, fragte sie während sie ihm einen heilenden Trank in ein azurblaues Glas schüttete. Sie gab ihm das Glas. „Trink das! Es wird dir helfen.“ Link starrte das rote Getränk erst an, roch danach mistrauisch daran und trank. Es war eine bittere, schwer zu trinkende Flüssigkeit. „ Was muss ich tun?“, fragte Link. „ Du musst versuchen Ganondorf aufzuhalten. Er ist unverwundbar durch normale Waffen. Er war zu oft verbannt worden. Das Licht aus dem Nichts scheint ihn zu beschützen also müssen wir mit seiner liebsten Waffe zurückschlagen…“ –„Die Finsternis…“-„Ja genau. Du musst die fünf Steine der Finsternis in dein Schwert schmieden lassen. Aber wir wissen leider nicht wo sie sich befinden. Du musst Vaati um Hilfe bitten.“ Es waren diese Worte die Links Erinnerungen auffrischten. Er erinnerte sich an das Abenteuer mit Ezelo. Dachte an Vaati, der damals schon ein Mal vom Bann des Bösen ergriffen worden war. Link sah die ganzen Szenen, die sich vor vielen Jahren abgespielt haben, vor seinen Augen. Er wollte Vaati nicht noch Mal diesem Schicksal überlassen. Aber was konnte er sonst tun? „Also gut…Aber ich dachte das Tor zur Welt der Minish sei geschlossen?“ –„Naja nicht für einen Freund der Minish“, mischte Sumi sich ein. Zelda bat Sumi darum alles bereit zu legen damit Links Reise zum Tyloriawald am nächsten Tag beginnen konnte.
Vor ihm stand ein riesiges, prähistorisch aussehendes Tier. Es hatte riesige Hinterbeine. Die vorderen waren den hinteren hingegen viel kürzer. Das Wesen hatte kein Fell sondern einen schuppigen, mit Mustern bedeckten Panzer, der seine Haut vor der Sonne schützte. Sein Kopf war klein, und auf der Stirn trug es mehrere, wertvolle Edelsteine. Es war bereits der nächste Morgen und Link stand kurz vor seiner Abreise. Das Tier drückte seinen Kopf sanft gegen Links Brust. Link streichelte den langen Hals des Tieres als Zelda auf ihn zukam. „Wir nennen sie Koknodons. Es sind sehr nette Wesen. Wir benutzen sie als Reittiere.“ Sie lächelte. Link stieg auf das Koknodon. Zelda schnallte den Vorrat an den Sattel und sah erstaunt auf den Talisman, den Link immer noch um den Hals trug. Link merkte es nicht und verabschiedete sich von ihr und Sumi. Zelda sah ihm wie hypnotiesiert hinterher. Sumi winkte schaute dann auf Zelda. „Dieser Talisman… er hat ihn immer noch.“ Sumi lächelte und fragte: „Das heißt?“-„Dass er wirklich der Held aus den Legenden ist, der Hyrule retten wird.“
Der Tyloriawald war nicht weit vom Tal entfernt. Kurz vor dem Wald schnürte er das Koknodon an einen Baum. Der Wald war dunkel und Nebel schlang sich zwischen die Bäume. Link suchte einen Baumstamm in dem ein Loch in der Mitte war. Es würde ein Portal zur Welt der Minish sein. Doch er brauchte nicht lange zu suchen denn er wurde schnell fündig. Er stieg auf den Baumstamm, doch vorerst passierte nichts. Doch plötzlich begannen komische Zeichen um ihn herum zu tanzen. Er spürte wie er schrumpfte und in den Baumstamm gesogen wurde. Er lendete schlussendlich auf einem Blatt und instinktiv verließ er das Innere des Baumstamms und machte sich auf dem Weg zum Dorf der Waldminish. Er überquerte eine Pfütze, die für ihn nun die Größe eines Sees hatte. Und plötzlich sah er es, den Eingang zum Dorf. Ein Wald aus Kleeblättern stand an beiden Seiten und vor ihm war ein breiter Durchgang. Die Minish liefen alle spielend an ihm vorbei. Er verstand nicht was sie sagten, denn die Sprache der Minish hatte er schon längst vergessen und Link war auch kein Kind mehr.Die Häuser der Minish waren Pilze oder Schuhe. In einem riesigen Fass stellten sie Tyloriander her. Dort würde er Vaati finden. Er betrat das riesige Fass, und schaute sich um.Vor ihm stand der Junge den er in seinen Träumen begegnet ist. Es war Vaati. Neben ihm stand Ezelo, der ein erstauntes Gesicht zog. Dann liefen ihm Freudentränen an der Wange hinunter. Er ging auf Link zu. „Ich hatte nicht erwartet dich jemals wiederzusehen Junge!“, sagte er erfreut und umarmte Link. Vaati starrte ihn nur an. Er wusste dass Link irgendwann kommen würde um ihn zu holen. Link schaute Ezelo mit einem glücklichem lächeln an und sagte: „Schön dich zu sehen“ Ezelo strich seinen langen Schnurrbard der im Laufe der Jahre bereits den Boden berührte. „ Ach ja!“, rief er plötzlich, „Das musst du noch essen!“ Er gab Link eine Frucht. Er aß sie und konnte die Sprache der Minish wieder verstehen. Ezelo musterte ihn neugierig. „Und was führt dich zu uns?“-„Ich muss mit Vaati reden…“ Vaati starrte Link an und sagte schlussendlich: „Ich weiß bereits bescheid. Du musst mir nichts mehr sagen. Die fünf Steine der Finsternis mh? Na dann…. Wenns weiter nichts ist.“ Er lächelte kurz sah dann Ezelo an und sprach: „Dann wird’s wohl Zeit für mich zu gehen Meister…Vielen Dank für alles.“-„Ihr wollt schon gehen?“ Link sah Ezelo eine Weile an. Der alte Minish schien traurig zu sein aber er musste gehen. „ Willst du, dass dieser Ganondorf das Triforce findet?“ Ezelo sah seinen Schüler erschrocken an, doch der stand bereits am Ausgang und senkte den Kopf. „Wir sehen uns Meister!“ Link und Vaati verließen das Dorf, kehrten zum Baumstamm zurück, liesen sich vergrößern und verließen dann den Wald. Vaati stieg auf den Koknodon. „Und was ist das erste Ziel?“, fragte Link. „Der Freidhof von Snow-White-Garden“
Ende Kapitel2: Treffen
Kapitel 3: Der Friedhof von Snow-White-Garden
 
Weiße Flocken tänzelten langsam vom Himmel herab. Es schneite in Snow-White-Garden, was jedenfalls nichts Neues für diese Stadt war. In dieser Stadt war es das ganze Jahr über Winter. Die Dächer der Häuser waren von einer riesigen Schneeschicht bedeckt, die Fenster waren immer vereist und Rauch stieg andauernd aus den Kaminen. Die Kinder freuten sich nicht über den Schnee. Die Hände hielten sie in ihren Jackentaschen und wütend starrten sie in den Himmel, dann erstaunt auf die unbekannten die den Weg zum Friedhof suchten. Als Link einer jungen Frau nach dem Weg fragte erschrak diese und kehrte hastig in ihr Haus zurück. Link warf einen fragenden Blick nach Vaati, der nur seine Schultern unwissend hob. Was war los in der sonst so friedlichen Stadt? Die Kälte war inzwischen schon unerträglich geworden also suchten die beiden Reisenden eine Herberge. „SnowWithes Inn…Wie wärs damit?“, fragte Vaati. Link nickte nur und sie betraten die mehrstöckige Hütte. Die Hitze flog ihnen sofort entgegen. Im Hotel war grad eine riesige Feier doch Link und Vaati waren nicht zum feiern hier. Link drängte sich zur Rezeption. Ein junges Mädchen in seinem Alter lächelte ihn an und fragte: „Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?“-„Ja ich und mein Kollege hätten gern ein Zimmer. Wir wollen nicht lang bleiben…“-„Ok einen Moment bitte!“ Sie schenkte ihm nochein Lächeln bevor sie sich umdrehte und einen Schlüssel für ein Zimmer für zwei Personen suchte. Das Mädchen hatte blutrote Lippen und eine Haut weiß wie Schnee. Ihre langen, schwarzen Haare ließen ihre Haut noch blasser erscheinen. Link konnte an ihren Armen erkennen, dass sie ziemlich dünn war, doch das Kleid ließ sie etwas dicker erscheinen als sie es war. „Ah hier haben wir auch schon einen. Bezahlen sie ruhig später. Kann ich sonst noch was für dich tun?“-„Wissen Sie etwas über den Friedhof von Snow-White-Garden?“ Plötzlich hörten die Musiker auf ihre Instrumente zu spielen und alle Blicke richteten sich auf Link und Vaati. Vaati sah mit einem fagenden Blick hoch zu Link. Das Mädchen starrte ihn wütend an. „Der Friedhof? Der bringt unserer Stadt Pech! Jede Nacht steigt Aronei wieder aus seinem Grab um seinen Schatz wieder zu holen… und dieser Schatz ist der Stein der Finsternis. Keiner weiß wo dieser Stein ist…“ Link und Vaati schauten einander an. Vaati ergriff das Wort: „Das ist unser Stichwort nicht?“ Er sah Link lächelnd an. Doch Link schauderte an dem Gedanken einen Toten zu bekämpfen. Das junge Mädchen lächelte ebenfalls und sagte: „Ich werde euch helfen Aronei zu jagen!“ Sie reichte ihm die Hand und stellte sich vor: „Ich heiße Angel! Und ihr?“-„Link und Vaati!“, sagte der junge Vaati und schüttelte ihre Hand.
In dieser Nacht konnte Link nicht schlafen. Er wartete auf ein Geräusch. Er wartete auf das Geräusch der Klinge, wenn es jemandem das Herz in Stücke zeriss. Er entschied sich runter in das Wohnzimmer zu gehen. Jede einzelne Stufe quietschte, als Link die Treppe runter stieg. Unten im Wohnzimmer hörte er wie etwas mit einem Stück Kreide auf dem Boden gemalt wurde. Er sah sich um und sah Angel den Fußboden sitzen. Sie malte ein Zeichen auf den Boden. Für Link hatte es etwas Schauriges an sich. Es war ein Kreis, in dessen Mitte ein offenes Auge war. Rundherum schrieb sie etwas in einer komischen Sprache. Im Kreis war ein Pentagon, das ebenfalls noch um das Auge herum lag. Als sie fertig war schaute sie auf. Link beachtete es nicht und betrachtete stattdessen neugierig Angels Zeichnung. „Was ist das?“, fragte er. Sie schob ein riesiges Sofa über ihre Zeichnung. „Es soll die Herberge vor Aronei beschützen und die Leute die in ihr drin sind…“ Sie klopte ihre Hände an ihrem langen Rock ab. Sie sah in das Feuer. „Du wirst mich jetzt bestimmt für eine Hexe halten….“ Sie schaute traurig auf den Boden. „Keiner weiß davon…ich bin eine Hexe ja! Aber ich bin nicht böse…“ Sie schaute mit ihren hellbraunen Augen ins Feuer, das im Kamin brannte. Ihre Augen hatten dadurch einen roten Schimmer. „Ich muss dir eine lange Geschichte zu erzählen… Ich habe dich vorhin angelogen.“ Link hörte dem Mädchen ohne sie zu unterbrechen zu. „Es gibt hier schon lange keinen Friedhof mehr. Der neue Friedhof liegt weit entfernt von der Stadt.“ Link fragte sich was mit dem anderen Friedhof sei doch er wusste, dass sie ihm die Antwort gleich geben würde. „Jemand hatte den Friedhof zerstört. Aronei ist mein Vater. Den Stein wollte er mir vor seinem Tod geben. Doch er fand ihn nicht. In der ersten Nacht, als er aus seinem Grab stieg… war da kein Friedhof mehr, sondern ein riesiger schwarzer Baum mit roten Blättern vom Blut der Toten.“ Link horchte aufmerksam. Noch war nur das Knistern des Feuers zu hören. „ Der Priester ließ den Baum mehrere Male fällen, doch…“ Angel verstummte und sah erschrocken auf als sie ein Schreien in den Straßen der Stadt hörte. Man hörte förmlich wie eine Klinge den Kopf seines Opfers vom Leib trennte. Link rannte raus und erschrak als er es sah. Ein Mann auf einem großen Ross stand vor ihm. Angel schnappte sich Links Arm und wollte ihn zurück ins Haus ziehen doch der Anblick des Mannes und seines Pferdes ließ sie erstarren. Das Pferd hatte an vielen Stellen schon keine Haut mehr. Das Blut rann aus seinen Wunden. Beim Atmen tauchte immer wieder eine kleine weiße Wolke vor seinem Maul auf. Der Mann hatte ein weißes Gesicht und dunkle Augen. Seine Haare waren Schwarz wie die Nacht. Der Mann war sehr groß, ebenso wie sein Pferd.
„Vater…“, flüsterte sie erschrocken. Er reichte ihr eine Blutverschmierte Kette. Sie betrachtete es kurz… es war ein dunkler Edelstein aber nicht das was Aronei dachte das es wäre. Sie schüttelte den Kopf, lächelte ihren toten Vater trotzdem an und fragte: „Soll ich es trotzdem behalten?“ Der Mann lächelte. Link glaubte seinen Augen nicht als er den Mann wegreiten sah und die blutrote Krone des riesigen schwarzen Baumes sah. Eine rote Krone in einer schneeweißen Landschaft. Vor Link lag nun eine Leiche. Der Kopf lag abgetrennt daneben und dass Blut schien von dem Schnee aufgesaugt zu werden. Der Kopf hatte eine tiefe Schnittwunde in der Wange. Sie war noch frisch. Angel säuberte die Kette, die ihr Vater ihr eben gegeben hatte und legte sie in einer ihrer Jackentaschen. „Der Fluch vom Friedhof von Snow-White-Garden…“, flüsterte sie, während sie sich zum Kopf des Toten beugte und dessen glasige Augen schloss. Am Horizont erblickte Link bereits die Sonne. Dann sah er wieder zum Baum, der über den alten Friedhof stand. Die blutroten Blätter fielen rasendschnell ab und und verfaulten sofort, als sie den Schnee berührten. Nun war er nur noch ein riesiger schwarzer Baum. Es begann wieder zu schneien. Angel und Link gingen wieder in die Herberge und warteten auf den Morgen.
Es wurde Tag und es hatte noch immer nicht aufgehört zu schneien. Das Feuer im Wohnzimmer war bereits erloschen und Angel lag auf dem Sofa, welches sich über der Zeichnung befand. Ihre Augen waren geschlossen und ihre Lippen rührten sich nicht. Ihr Atem war schwach und kaum zu hören. Sie hatte die ganze Zeit mit Link über den Stein der Finsternis geredet. Sie sagte ihm, dass der, der ihn besitzt, ihren Vater kontrollieren kann. Dieser jemand schien also Rache zu pflegen. Aber wer könnte das bloß sein? Sie dachte im Schlaf noch immer über diese Frage nach. Link saß ebenfalls auf einem der Sofas und starrte die Asche, die im Kamin lag an. Er dachte an einer seiner letzten Träume. An seine Heimat Konoe, dass erst angegriffen worden war. Er sah noch immer den Text über den Haustüren. . „Und die Götter versuchten die Finsternis zu bezwingen…Doch sie waren zu schwach…die Dunkelheit hatte das heilige Licht verschlungen…“ Diese Worte kreisten noch immer in seinem Kopf umher. Doch wie konnte das sein? Zelda sagte doch, dass sie Ganondorf mit der Finsternis schlagen würden… also was sollte dieser Text bedeuten? Er dachte viel nach in seinem Leben. Bereits als Kind hat er das schon getan. Er hatte sich ständig gefragt wo seine Eltern seien und Aren hatte ihm immer wieder eine neue Lüge aufgetischt. Dafür hasste er ihn. Er hasste seine Lügen, Link hätte wissen müssen, dass seine Eltern tot und nicht verreist seien. Das Land geriet immer wieder in einem schweren Krieg, doch Konoe war ein friedliches, vom Rest des Landes abgeschnittenes Dorf. Schließlich lag es hinter einer Gebirgskette, weit entfernt von der großen Hauptstadt, die durch den Krieg ständig zerstört wurde. Doch dieses Mal war das gesamte Reich verloren gegangen. Plötzlich hörte Link wieder das Krachen der Holztreppe. Es war eine junge Frau die herabstieg und Angel und Link spöttisch anstarrte. Sie hatte dunkelbraunes Haar das ihr bis zu den Knien herabhing. Ihre Augen waren azurblau und sahen eher kalt aus. Ihr Schal hing bis zum Boden. Das Kleid war so lang, dass sie einen Teil davon festhalten musste um nicht darüber zu fallen. „Hat dieses Balg noch immer nicht mit der Arbeit angefangen?“ Link musterte sie noch ein wenig und entdeckte plötzlich einen dunklen Stein. Er hing um ihren Hals. Die Schnur schien aus einem starken Material zu sein. Es shien als ob der Stein von hohem Wert sei. „Was starrst du mich so an du Schlampe?!“, schrie die Frau. Angel war wach geworden und fixierte den Stein, der um den Hals der Frau hing ebenfalls. Link schien das Selbe zu denken wie sie. Es war der Stein der Finsternis. Die Frau ging auf Angel zu und schnitt ihr mit einem Messer eine tiefe Wunde in ihr Gesicht. Dann berührte die Frau mit ihren blutverschmierten Fingern den Stein. Sie rief: „Aronei!! Komm zu mir und hol dein Opfer!! Hol dir deine Tochter Angel!“ Einen Moment lang war es still doch plötzlich kam Vaati die Treppe runter gestolpert. „ Was ist denn los hier unten?“, fragte Vaati verschlafen. Er verfehlte eine der Stufen und fiel die komplette Treppe herunter. Dann knallte er mit dem Gesicht gegen die Wand. Langsam richtete er sich auf und bemerkte sofort die Halskette der Frau, der in dunklen Lichtern aufleuchtete. „Tante Peri?“, fragte Angel erschrocken. Die Frau lachte und sagte dann: „ Wen hättest du denn sonst erwartet?“ Plötzlich fiel die Tür mit einem schrecklichen Krachen um und Aronei stand vor ihnen. Er betrat die Herberge, das Gesicht von Tränen überströmt. Link stellte sich zwischen ihn und die beiden Frauen, und holte sichsofort eine schwere Wunde von der scharfen Klinge des Mannes. Link zog sein Schwert und sein Schild und drückte den Mann hinaus. Er schlug ständig mit dem Schwert auf den großen Mann ein, doch es half ihm nichts. Er war ja bereits tot, doch er musste Angel beschützen. Er hatte keine andere Wahl… Aren hatte er bereits verloren, weil er ihn nicht mehr schützen konnte. Er wusste nicht einmal ob Manah noch lebte. Er wollte nicht noch mehr Freunde verlieren, obwohl er wusste, dass er den Tod nie aufhalten könnte. Trotzdem kämpfte er für sie. „Warum tust du so etwas Tante Peri?“, fragte Angel, während ihre Tante mit Genuss dem verletzten Jungen beim Kämpfen zusah. Peri drehte sich zu ihr und sagte mit einem fiesen lächeln auf dem Gesicht: „Aronei hätte mir gehören sollen…“ Sie sah Angel wütend an. „Du siehst meiner Schwester ähnlich! Du hättest mir ähnlich sehen müssen…Agilita… Sie hat ihn nicht verdient. Ich will doch nur dass er mein ist… nun ist er mein!“ Sie sah zu den kämpfenden Aronei rüber. Eine Träne lief über ihr Gesicht. „ Aber er ist tot!!“, schrie Angel. „Du musst die Toten ruhen lassen! In deiner Wut hast du einen Friedhof zerstört. Du hast ihm den Stein der Finsternis weggenommen und ihn andere Leute töten lassen!“ Angel weinte. Vaati konnte nicht länger nur dastehen, also sprang er sofort auf Peri zu und nahm ihr den Stein der Finsternis weg. Peri fing sofort an entsetzt zu schreien als die Wirkung des Steins nachlies und sie wieder zu einer alten Frau machte. Ihre Augen wurden noch heller und starrten Angel wütend an. „Ich nehm dich mit in den Tod!“, schrie sie. Es gelang Aronei Link zur Seite zu stoßen, dann lief er auf seine schutzlose Tochter zu und stieß das Schwert durch ihr Herz. Link starrte Aronei entsetzt an, nahm dann seine letzte Kraft um zu Angel zu laufen und sie aufzufangen. Sie lag zitternd in seinen Armen und sah ihn mit tränenüberströmten Augen an. Ihr Vater sah erschrocken aus eine letzte Träne lief über sein Gesicht, dann verfiel er zu Asche. Peri lachte. Langsam hörte sie auf zu lachen und starb. Sie war zu alt um noch leben zu können. Link konnte seine Tränen nicht mehr zurück halten. Doch Angel wischte sie weg und schüttelte den Kopf. „Nicht doch… nicht weinen…“ Sie lächelte doch dann erweiterten sich langsam ihre Pupillen. Sie starb in seinen Armen. Kurz blieb ihre Hand noch an seinem Gesicht doch dann sank sie immer tiefer und lag schlussendlich auf dem Boden. Link umklammerte sie während Vaati nur dastand und den Stein der Finsternis in der Hand hielt. „Man muss loslassen können.“-„Ich weiß“, sagte Link, „Ich weiß…“
Der riesige Baum der zuvor auf dem Friedhof stand war verschwunden. Die Bürger der Stadt bauten wieder einen Friedhof auf dem Platz, auf dem das erste Grab das von Angel war. Es schneite wie immer, aber dieses Mal war die Freude an dem Wetter in der Stadt zurückgekehrt. Die Kinder machten Schneeballschlachten oder ließen sich in den Tiefschnee fallen. Der Frieden war an diesem Ort zurückgekehrt. Link stand an Angels Grab, während Vaati den Aufenthalt in der Herberge bezahlte. Nach einer Zeit kam auch Vaati zum Grab mit einem Strauß Lilien in der Hand. Er legte sie vor den Grabstein auf den Schnee. Eine Zeit lang war es leise. Dann fragte Link: „Und wo ist der nächste Stein der Finsternis?“-„Der müsste sich im Teufelsberg befinden…“, sagte Vaati noch etwas unsicher. Doch Link nickte und sagte: „Na dann lass uns gehen.“ Vaati sah besorgt zu ihm empor. Es war schon fast wieder Abend und sie hatten einen langen Weg vor sich. Der Teufelsberg war hoch im Norden Hyrules. Link holte das Koknodon aus dem nahgelegenem Stall und rief Epona mit seiner Okarina. Es war wieder ein langer Weg den sie vor sich hatten und Link bekam langsam Zweifel. Waren diese Steine es wirklich Wert? Er fragte sich immer mehr wieso er diesen Auftrag angenommen hat… Oder war es schlussendlich doch sein Schicksal?
Ende Kapitel 3: Der Friedhof von Snow-White-Garden
Kapitel 4: Inferno des Todesberges
 
Ein riesiger Vulkan streckt sich über das kleine Bauerndorf Kakariko. Es war der Todesberg, ein immer noch aktiver Vulkan. Es würde nicht mehr lange dauern und das Dorf würde von einer dicken Schicht Lavagestein bedeckt sein.
Nach einigen Stunden hatten auch Link und Vaati das Dorf erreicht. Doch sie waren nicht allein. Ein Goronenhändler hatte die beiden Jungen gebeten ihn zu begleiten. Dadurch hatte es etwas länger gedauert in Kakariko zu gelangen da ein Gorone ja nicht gerade das schnellste Lebewesen ist. Aber es war ein sehr freundliches Wesen. Es war muskulös, groß und hatte einen etwas kleineren Kopf mit einem freundlichen Lächeln. Er stellte sich als Dooran vor, der wichtigste und bekannteste aller Goronenhändler. „So Jungs! Da wären wir!“, sagte der Riese mit einer tiefen, freundlich klingenden Stimme. Auf einmal kam eine junge Frau auf Dooran zugelaufen, verbeugte sich erst hektisch vor seinen Begleitern und schrie hastig: „ Dooran! Er ist wieder da! Kira ist wieder zuhause!!“ Dooran lächelte, doch Link und Vaati verstanden nicht wer die junge Frau meinte. „So so… Kira also. Los ihr beiden kommt mit!“ Link und Vaati schauten sich fragend an, folgten dem Goronen und der Frau schlussendlich in das nächste Haus. Ein junge in Links Alter stand an einem Fenster. Er hatte türkis-weiße Haare und helle, gruselig aussehenden Augen. Er trug einen zerfetzten Umhang und einen langen Schal, der den Boden bereits berührte. Neben ihm stand ebenfalls ein Mädchen in seinem Alter mit langen, platinblonden Haaren. Link kannte sie. Es war Manah. Link lief auf sie zu und blieb kurz vor ihr stehn. Sie sah in ungläubig an, dann liefen ihr Tränen übers Gesicht. „ Es tut mir so Leid!“, weinte sie, indem sie in seine Arme rannte, „Er ist tot! Aren ist tot!! Ich konnte nichts tun!“ Link schaute sich ihre Arme an. Sie waren voller verletzungen und ihr wurde ein Mal mit einem brennenden Eisen verpasst. Es war Ganondorfs Zeichen. Der Junge mit den türkisfarbenen Haaren ging auf Dooran zu und reichte ihm seine Hand. Er lächelte kurz als Dooran ihm die Hand schüttelte und sagte: „ Freut mich dich wiederzusehen Kira… Du bist aber gewachsen Junge!“ Link sah ihn kurz an, schaute dann wieder zu Manah und sagte mit einer ruhigen Stimme: „ Ich muss jetzt zum Todesberg gehen… um den Stein der Finsternis zu finden.“ Link sah zu Vaati und nickte kurz. Vaati folgte ihm nach draußen. Dooran folgte ihnen ebenfalls und schleifte Kira gegen seinen Willen mit nach draußen. „ Hey Jungs!“, rief der freundliche Gorone ihnen nach, „ Der junge Mann hier könnte euch helfen!“- „Wie bitte?! Ich?! Aber warum?“-„ Weil du dich in dem Vulkan als einziger auskennst du Trottel! Kein Gorone war schon jemals im Inneren des Todesberges nur du! Also beweg deinen faulen Hintern gefälligst da hoch und helfe ihnen!“ Dooran schubste Kira und lachte schadenfroh. Kira sah ihn wütend an, streckte seine Zunge raus und folgte dann Link und Vaati auf ihren Weg zum Todesberg.
Es war ein langer, schwerer Weg zum Todesberg. Die Hänge waren Steil und es vielen ihnen immer riesige Steinbrocken vor die Füße. Sie legten keine einzige Pause ein, da es viel zu gefährlich war, da hinter jedem einzigen Felsen schaurige Kreaturen saßen und darauf warteten, dass sie sich ausruhen würden. Kira kannte alle gefahren, die auf dem Berg lauerten. Kurz vor der Spitze des Vulkans bekam ihre Umgebung eine rötliche Farbe. Es roch nach Schwefel und Feuer stieß jede Minute aus dem riesigen Loch hervor. Nun stiegen sie in das Loch hinein, und es sah so aus als ob sie in die Hölle herabsteigen würden. Große Feuerwände stiegen aus der Lava empor. Viele Monster triben in diesem Vulkan ihr unwesen. Kira winkte die beiden Abenteurer zu sich. Die drei stiegen in einen kleinen Eingang, der noch weiter ins Innere des Vulkans führte. Ein Meer aus heißer Lava lag vor ihnen. Darüber waren einige runde Flächen aus bereits getrockneter Lava. Sie mussten rüberspringen umauf die andere Seite des Raumes zu kommen. Für Link und Kira war das leicht da sie so etwas als sie klein waren schon immer gemacht haben. Doch Vaati hatte Probleme überhaupt einen so weiten Sprung zu wagen. Er war um einiges kleiner als die anderen Beiden und seine Kleider waren auch nicht gerade sehr günstig um sein ein Abenteuer auf sich zu nehmen. Link und Kira reichtem dem Jungen gleichzeitig einer ihrer Hände. Vaati sprang doch nicht weit genug, also schnappten Link und Kira sich ihn und zogen ihn auf die Plattform. „Puh… das war knapp!“, lachte Kira.
Einige Räume weiter schlief ein riesiger Feuerdrache. Er wartete bereits darauf, dass jemand ihm den Stein der Finsternis wegnehmen wollte. Denn es war der Stein, der ihm seine Macht verlieh. Mit ihm konnte er selbst die Menschen verstehen. Plötzlich hörte er die Schritte der „Gäste“ und richtete sich auf. Die drei Jungen betraten den Raum. Vor ihnen stand nun der riesige Feuerdrache. Das Feuer auf seinem Leib begann zu wüten. Link endeckte den Stein der Finsternis, der in der Stirn des Tieres eingepflanzt war. Eins war sicher… sie konnten es nur mit Gewalt an sich reißen. Link und Kira zogen ihre Schwerter, während Vaati eine Flasche Wasser ausholte. „Was soll das denn werden du Knirps?!!“, schrie Kira ihn an. Vaati sah nur wütend zu ihm auf und sagte leise: „Das wirst du schon sehen du Sterblicher!“ Vaati grinste und schüttete das Wasser aus der Flasche, als der Drache auf uhn zukam. Dann sagte er etwas in einer komischen Sprache und die Menge des Wassers wurde verzehnfacht. Dann schleuderte er es mit einer komischen Handbewegung in die Richtung des wütenden Drachen. Es schrie auf als das Wasser ihn traf, tauchte dann wieder in die Lavabrühe, dann schoss er wieder empor. Sein Feuer wurde wieder entfacht. „ Gut gemacht du Knirps!“, lachte Kira. Vaati starrte ihn böse an und bereitete dann den nächsten Zauber vor. Er benutzte den Stein der Finsternis, den sie in Snow-White-Garden bekommen hatten. Nun mussten Link und Kira ihn verteidigen. „ Er muss irgendeine Schwachstelle haben… aber wo nur?“, dachte Link während er mehrere Male an verschiedenen Stellen auf den Drachen einschlug. Dann schaute er auf den Bauch des Drachen, als dieser in die Lüfte stieg. Er sah eine weite, noch offene Wunde auf dem Bauch des Tieres. Das war seine Schwachstelle! „ Los wir müssen die Wunde am Bauch treffen!!“, schrie Link Kira zu. „Kein Problem!“, rief er und nahm einen komischen Haken aus seiner Tasche, zielte und ein spitzer Gegenstand schoss dem Vieh entgegen. Der Haken traf die Wunde nicht und flog zu Kira zurück. Die Flammen, die sich an den Haken befestigt hatten landeten auf Kiras Haut. Kira schrie auf als seine Haut verbrannte. Mit seinem Umhang klopfte er das Feuer aus. Seine Arme zitterten und seine Augen konnte er nur noch schwer aufbehalten. Plötzlich flog der Drache mit einer hohen Geschwindigkeit auf den Jungen zu. Dann schnappte er ihn sich und schmetterte ihn gegen eine Wand. Der Haken den er eben noch benutzt hatte viel in die Lava. Kira viel auf einen hervorstehenden Teil der Wand. Link holte einen Pfeil und einen Bogen aus Kiras Tasche, die vor ihm auf dem Boden lag. Er zielte auf die Wunde des Drachen und schoss den Pfeil. Er flog elegant und schnell durch die Luft und traf den Drachen mitten in den Kopf. Vaati schleuderte währenddessen seinen Zauber auf den Drachen. Der Zauber löste den Stein der Finsternis von seiner Stirn und ließ ihn zu Vaati hinüber schweben. Das Feuer auf der Haut des Drachen erlischte. Das Tier versank in der glühenden Lava. Link und Vaati liefen zu Kira. Doch plötzlich begann ein Erdbeben. Der Vulkan würde jeden Moment ausbrechen. Link trug Kira auf seinem Rücken empor zu einem kleinen Loch. Es war ein kleiner Ausgang, der ihnen zur Flucht aus dem Inferno verhalf.  Außerhalb des Vulkans war es leise. Doch plötzlich gab es einen Knall, dann ertönte eine Melodie. Auf einem der Dächer der Häuser, spielte ein schwarz gekleidetes Kind auf seiner Violine. Die Melodie klang grauenhaft und fügte einem Angst und Schrecken ein. Das schwarze Haar des Kindes wehte im Wind ebenso wie seine Kleider. Es trug einen Rock, darunter hatte es zerfetzte Strumpfhosen. Die Augen waren ebenso dunkel wie die Kleider des Mädchens. Auf dem Umhang war ein komisches Muster. Es war wieder Ganons Zeichen. Die Lava rann an den drei Jungen vorbei, hinunter in Richtung Kakariko. Link konnte Dooran und Manah nirgens erblicken. Doch dann sah er die Beiden. Sie waren bereits weit entfernt. Sie ritt auf einem schwarzen Ross während Dooran rollend vorrankam. Sie waren in Sicherheit, doch was war mit Link und seinen Begleitern. Die Kette an dem Links Talisman hing zerriss und der Talisman viel in die glühend heiße Lava. Kakariko wurde langsam von einer rotgelben Lavaschicht bedeckt. Es waren nur noch schreie zu hören und die grauenhafte Melodie, die das schwarz gekleidete Mädchen spielte.
Einige Tage nach dem Vulkanausbruch war die heiße Brühe bereits abgekühlt. Keiner hatte überlebt. Nur Link und seine beiden Kamaraden, Vaati und Kira. Dooran und Manah waren geflüchtet und Link konnte nicht wissen wie es den Beiden geht. Das Koknodon, das Link schon seit einer kleinen Ewigkeit begleitet lag an seiner Seite. Link hielt die Beiden Steine der Finsternis in der Hand, die er auf seiner Reise bereits errungen hatte. Sein Gesicht wurde während seiner Reise immer blasser. Immer mehr Leute starben wegen ihm und diesen scheinbar nutzlosen Steinen. Links Augen hatten nach einigen Tagen einen bösen, herzlosen Ausdruck bekommen. Was stellten diese spitzen, dunklen Steine bloß mit ihm an? Link drückte seine Hand in der die Steine lagen zu. Die Spitzen bohrten sich tief in seine Hand. Das Blut rann ihm den Arm hinunter. Es schmerzte sehr doch er war zu wütend um diesen Schmerz überhaupt wahrzunehmen. Vaati lag neben dem Koknodon. Er hielt die Augen leicht geschlossen und ein leises Schnarchen war zu hören. Kira schlief ebenfalls noch. Seine Wunden hatten sich noch kein bisschen erhölt, nur die Brandwunden an seinen Armen würden nie mehr verschwinden. Sein Atem war nur sehr schwach und der Bauch hob sich beim atmen kaum. Es war fast so als ob er sterben würde. Doch seine Wunden waren nicht so schwer umm lebensgefährlich zu sein. Und doch bekam Link es mit der Angst zu tun. Es sind schon viele Menschen gestorben und sie haben bisher nur zwei Steine der Finsternis gefunden. Wie viele müssen noch sterben? Nur für drei mickrige Steine? Link fragte sich immer wieder wieso er es machen musste? Wieso wurde er auserwählt? Wieso musste ausgerechnet er das Blut des dunklen Helden in sich tragen? Es war eine Last für ihn geworden, den Leuten immerwieder helfen zu müssen. Er wollte nicht mehr helfen. Er hatte es satt. Satt immer wieder den Helden für jeden zu spielen. Als Vaati bemerkte was Link mit seinen Händen angestellt hatte wollte er sie ihm verbinden doch Link konnte einfach nicht mehr und schlug ihn schlussendlich mit der blutigen Hand ins Gesicht. Dann sah er ihn erschrocken an, machte ein traurigeres Gesicht und legte sein Gesicht in seine Hände. „Die Finsternis hat wohl ihren Schleier bereits um dich gelegt…“, flüsterte Vaati und legte seine Hände um den beängstigten Jungen. „Keine Angst! Ich bin da…!“
Link war inzwischen eingeschlafen. Er merkte es, denn er war wieder in der Traumwelt, die er so sehr hasste. Sie zeigte ihm zu viele Dinge. Dinge, die er am liebsten nie gesehen hätte. Doch es ist jedesmal so wenn er schläft. In seinen Träumen hat er die Menschen sterben sehen. Selbst Menschen, die er gar nicht kannte. Er war nun in einer Welt wo es nichts gab. Nur Wasser. Überall wo er hinsah war Wasser sonst nichts. Doch hinter ihm stand das schwarz gekleidete Mädchen und er wusste, dass sie dort stehen würde. „Na? Hat die Finsternis dich etwa zu einem bösen Jungen gemacht?“, fragte sie lachend. „Was willst du von mir? Bist du eine von Ganondorfs Leuten?“, fragte Link das junge Mädchen. Doch sie lachte nur und sagte dann: „ Nicht doch! Nicht doch! Ich habe nur einmal auf seiner Seite gestanden…. Naja bis er mir eine rübergehauen hat. Nun hasse ich ihn! Ich steh auf deiner Seite! Hihihihihi!“ Er drehte sich noch ein Mal um. Nun stand das Mädchen genau vor ihm. Sie war genauso groß wie er, doch das lag nur anihren riesigen Plateauschuhen. Das Haar war kurz und wild. Ihre Haut war ziehmlich blass und die Lippen waren dunkel gefärbt. Die Augen waren schwarz geschminkt. „ Was starrst du denn so?“ – „Wie kannst du mir helfen?“
Das Mädchen starrte ihn erstaunt an. Dann musste sie plötzlich lachen. „ Was ist denn los?“, fragte Link. Sie hielt ihren Bauch vor Lachen, hörte dann auf und stellte sich wieder kerzengerade vor Link. „Mh…Ich begleite dich einfach ok?“-„ Ähm naja…“ Link dachte kurz nach bevor er einwilligte, ihr seine Hand reichte und sagte: „ Ich bin Link!“-„ Das weiß ich bereits!“, lachte sie. Er sah sie fragend an. Sie machte seinen Gesichtsausdruck nach, sah dann aber so drein als ob sie etwas verstanden hätte und drückte ihm fest die Hand. „Ich bin Chrystal!“, sagte sie mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.
Link erwachte aus seinem Schlaf. Neben ihm saß Vaati. Er sah ängstlich aus. Link fragte: „Was ist denn los?!“ Vaatis Gesicht war noch immer blutverschmiert. Link erinnerte sich daran wie er ihn geschlagen hatte. „Oh…. Sorry.. Tut mir echt Leid. Das wollte ich nich ehrlich…!“ Link reichte ihm ein Taschentuch. Vaati rieb das Blut von seiner Wange, begann dann aber zu weinen. Link verstand wieso er weinte. Der Junge hatte Angst vor ihm bekommen. Dann sagte Link: „Wenn ich es nochmal mache, dann verfluche mich“ Vaati musste lächeln und sagte dann: „ Das nächste Ziel ist der Zorasee.“ –„ Na dann lass uns unsere Sachen packen!“
Die Sonne war bereits aufgegangen. Vaati saß mit dem ganzen Gepäck auf dem Koknodon, während Link und Kira auf den Todesberg sahen. „Es wird wohl wieder Zeit für dich oder?“, fragte Kira. „Ja… und was wirst du machen? Du bist doch ganz allein…“ Kira schüttelte den Kopf. „Nein nein… ich geh hoch zu den Goronen. Dort habe ich schon als kleiner Junge gelebt.“ Link reichte ihm seine Hand. „ Auf wiedersehen dann…“-„ Ja wir sehen uns bestimmt mal wieder… irgendwann“, sagte Kira indem er Link die Hand drückte. Er winkte den beiden noch nach, als sie Kakariko verließen. Dann machte er sich auf den Weg zu den Goronen indem er die Melodie, die Chrystal auf ihrer Violine gespielt hatte.
Kapitel4: Inferno des Todesbergs
Screenshot Skyward Sword  
  Pic by Mario  
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